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Eatest du schon clean?

Ey ich esse clean, und du? Sicher hast du auch schon von dem Trendsetter der Ernährungsbranche gehört, das sogenannte Clean Eating. Wohl fühlen, fit und glücklich sein, ja Clean Eating soll das wahre Wundermittel für all deine Probleme sein.

Aber wie umschreibt man Clean Eating eigentlich am besten, wann eatest du clean? Im Prinzip in dem du auf möglichst natürliche und unverarbeitete Produkte zurückgreifst und alles mit Zusätzen weit umrundest. Genauer gesagt bestimmen also Vollwertkost wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, mageres Eiweiß, gesunde Fette und fettfreie Milch deinen Alltag. Gesättigte Fettsäuren, Zucker, Stärke, Gluten, Lebensmittel mit Pestiziden und / oder Antibiotika werden dabei vermieden.

Im Endeffekt also nichts anderes als Back to the Roots, nicht war? Völlig unverständlich, wieso man eine natürliche Form des Essens mit einem Begriff wie „Clean Eating“ umschreiben muss. Wenn ich auf einer Farm aufgewachsen bin und mein leben lang Produkte aus regionaler Herkunft beziehe, sage ich ja auch nicht: Ey, ich eate clean!

Aber mal noch was anderes und viel wichtigeres: Ist Clean Eating denn eigentlich generell auch gut, zumindest wenn man es unter dem Aspekt des Zwangs betrachtet? Sicherlich hat dieses Konzept auch seine Nachwehen, denn es verteufelt nahezu alles andere. Wer sich in die Idee hineinsteigert, wird wahrscheinlich langfristig auch auf pestizidbelastetes Gemüse und industriell gezüchtetes Fleisch , vielleicht sogar komplett auf Fleisch, Milchprodukte und Kohlenhydrate verzichten. Dies kann durchaus in einer entsprechenden Essstörung, bei der sich dann alles nur noch um das Essen dreht, enden.

Im besten Fall ist Clean Eating Unsinn, der als Gesundheitstipp verkauft wird. Im schlimmsten Fall werden jene darauf aufmerksam, die sowieso schon psychische Probleme haben und ihre dogmatische und ungesunde Ernährung mit Clean Eating rechtfertigen wollen.

Viel interessanter ist der Aspekt der somatischen Intelligenz, also die Wahrnehmung der Reaktion unseres Körpers auf Nahrungsmittel in Form von Bekömmlichkeit, Lust und Aversion. Aus unserer Sicht die einzig wahre und logische Lösung auf einen gesunden Lifestyle, denn somatische Intelligenz wurde uns in die Wiege gelegt, wir haben es nur über die Zeit hinweg verlernt. Allerdings kann man alles was man verlernt hat wieder erlernen.

Hierzu gibt es ein super interessantes Buch von Thomas Frankenbach: Somatische Intelligenz – Hören, was der Körper braucht

Eure GNTC Crew

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