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Der Sinn des Lebens?

„Seien Sie nett zu Ihren Nachbarn, vermeiden Sie fettes Essen, lesen Sie ein paar gute Bücher, machen Sie Spaziergänge und versuchen Sie, in Frieden und Harmonie mit Menschen jeden Glaubens und jeder Nation zu leben.“ Monty Python – Der Sinn des Lebens
Wie geil kann man denn bitte den Sinn des Lebens nur formulieren? Es ist gar nicht allzu lange her, dass uns der Film „Der Sinn des Lebens“ von Monty Python auf dem steinigen Weg über den Weg gestolpert ist und wir sind von der Einfachheit dieser doch so „großen“ Frage beeindruckt.
Sicherlich stellt sich vielleicht nicht jeder diese Frage, aber doch, so sind wir sicher, stellen sich einige unter euch diese eine, sehr spezifische Frage. Vielleicht auch noch nicht jetzt und erst in der Zukunft, wer weiß das schon so genau? Jedenfalls ist sie eine verdammt spannende Frage.
Eine spannende Frage, worauf uns die Antwort sehr bereichern kann, woran wir uns aber auch sehr stark aufhängen können. Wir können die Frage überfragen, verkomplizieren und gar in einer chronischen Suche nach der Antwort verharren. Wir können die Frage damit also durchaus als Erlösung oder Leid erfahren.
Wer sich schon einmal lange mit dieser Frage beschäftigt hat, kann dieses „Leid“ sicher nachvollziehen. Die Suche nach der „Wahrheit“ gestaltet sich extrem schwierig, denn sag uns, was ist Wahrheit? Es gibt keine Wahrheit, es gibt nur die Wahrheit die du wahrnimmst und damit ist jede Wahrheit eine individuell wahrgenommene Wahrheit.
Heißt: Was du als wahr erachtest, muss für dein Gegenüber nicht wahr sein und selbstverständlich umgekehrt. Was für dich funktioniert, funktioniert nicht unbedingt für deinen Nächsten. Nur weil du jene Werte verfolgst heißt dass nicht, dass diese Werte allgemeingültig sind und auch andere sich danach richten werden/wollen/sollen.
Die Suche nach dem Sinn des Lebens ist damit vielmehr eine Suche nach deiner eigenen Wahrheit, nach dem was für dich die Wirklichkeit sein soll, was für dich funktioniert und woran du glaubst bzw. glauben möchtest. Sicherlich ist sie eine gute Frage, aber auch keine Frage die man zu hart überbewerten sollte.
Vielmehr eine Frage die man sich auch mit etwas Humor im Hinterkopf stellen sollte, denn es lohnt sich manchmal die Dinge zu vereinfachen und nicht zu viel in die Dinge hineinzuinterpretieren. Spart Energie und Kraft, schafft Freude und Leichtigkeit. Danke Monty Python.
 
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Was ist Reichtum?

Reichtum kann in vielerlei Hinsicht interpretiert werden und hängt vorwiegend davon ab, wie wir als Individuum Reichtum für uns selbst definieren. Für die einen ist es einfach ein hohes Maß an Lebensfreude, für andere eher monetär in Form von Geldscheinen, Autos, Häusern und Co. Jede Definition hat durchaus seine Berechtigung und würden wir nicht alle so eine unterschiedliche Definition von Reichtum hegen würde unser System auf diese Art und Weiße wohl nicht funktionieren.
Heute möchten wir euch Reichtum aus unserer Sicht vorstellen und damit allen voran, wie wir diesen für uns definieren. Sogar recht simpel um genau zu sein. Für uns bedeutet Gesundheit = Reichtum (auf der anderen Seite Reichtum ungleich Gesundheit). Aber woran machen wir das fest? Wie kommen wir zu dieser Überzeugung? Lass uns etwas tiefer einsteigen.
Was ist überhaupt Gesundheit?
Entsprechend der Auffassung der WHO (World Health Organisation) umfasst Gesundheit das vollständige physische, soziale und mentale Wohlbefinden. Gesundheit spielt damit eine weitaus größere Rolle als nur in der Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit zieht sich viel mehr über jeden einzelnen Lebensbereich hinweg und kann uns damit in erheblichem Maße positiv wie auch negativ beeinflussen.
Körperliche und geistige Gesundheit als Basis
Damit ist die eigene körperliche und geistige Gesundheit die Basis für ein wohlgeformtes, auf Freude basierendes, nachhaltiges Leben. Das heißt sowohl die Nährstoffe als auch Gedankengänge die wir täglich wortwörtlich in uns „reinballern“ bestimmen unseren gegenwärtigen und damit logischerweise mitunter auch unseren zukünftigen Stand.
Das heißt, unsere Gesundheit korreliert direkt mit Freude, Erfolg, Beziehung, Familienleben, Job und eben allem anderen. Sind wir nicht gesund, sind wir nicht leistungsfähig (nicht nur im sportlichen Sinne) und können weder eine ernsthafte Beziehung führen, noch uns um unsere Familie kümmern.
Hinzu kommt, dass Körper und Geist nicht trennbar sind. Das heißt wiederum, einfach gesagt: Wer den ganzen Tag nur scheiße isst, der fühlt sich auch scheiße. Wer sich den ganzen Tag nur scheiße fühlt, aber super isst, der fühlt sich trotzdem scheiße. Word!
Gesundheit ist nicht selbstverständlich
Auch wenn sich in den meisten Ländern die Gesundheitsversorgung deutlich verbessert hat, so ist Gesundheit allerdings nicht selbstverständlich. Ja man könnte es gar nach wie vor ein Luxusgut nennen. Jedenfalls dann, wenn man sich näher mit anderen Ländern auseinandersetzt. Von den 194 Ländern die sich heute über den Globus verteilen, haben lediglich 56 Länder ein effizientes Gesundheitssystem (Bloomberg Annual Study). Manche Länder haben sogar überhaupt keines.
Auf der anderen Seite garantiert ein „gut“ funktionierendes Gesundheitssystem auch nicht gleich, dass die Gesellschaft gesund ist, was die tragische Realität in vielen Ländern bleibt. So zum Beispiel die USA. Die Bewohner verdienen gut, haben Zugang zu sauberem Wasser und Bildung und dennoch bleibt die Gesundheit der Bürger weit hinter den Möglichkeiten.
Auch in Deutschland scheint die Gesundheit der Menschen ein immer seltener werdendes Phänomen zu werden. Wir haben ein durchaus gut durchdachtes Gesundheitssystem und dennoch sind so viele Menschen in den unterschiedlichsten Formen krank. Das ist erschreckend, denn trotz der Möglichkeit maximal gesund zu sein (in anderen Ländern gibt es diese Möglichkeit nicht einmal), wird diese nicht genutzt. Es leiden viele, obwohl sich dieses Leiden so einfach durch ein paar grundlegende Änderungen (Ernährung, Schlaf, Stressmanagement etc.) vermeiden lassen könnte. In vielerlei Hinsicht wäre es damit eigentlich so einfach.
Bei sich selbst anfangen
Es ist also sehr wohl möglich reich zu sein, auch ohne die entsprechende Gesundheit, doch wie nachhaltig ist dieses reich sein? Aus unserer Sicht wenig, denn ohne Gesundheit kann kein langanhaltendes und vor allen Dingen alles umfassendes Reichtum entstehen. Das heißt, du kannst alles Geld der Weld besitzen, aber dennoch todunglücklich sein oder gar einfach verdammt früh sterben, weil du jahrelang deine Gesundheit außer Acht gelassen hast.
Die Reise zu „echtem“ Reichtum beginnt dabei immer bei sich selbst. Wer sich mit sich selbst beschäftigt und bereit ist tiefgründiger zu graben, der wird sehr wahrscheinlich zu einer ausgeglichenen physischen, mentalen und sozialen Balance gelangen (setzt natürlich auch die entsprechenden Mittel voraus, andere Länder haben diesen „Luxus“ nicht), zu eben jener Gesundheit, von der dieser Artikel handelt.
Die Gesundheit ist damit nicht die Basis von Reichtum, schließlich kann man auch ohne Gesundheit reich werden, sondern vielmehr ist sie das Reichtum selbst. Sie gibt uns die Möglichkeit Ziele langfristig zu verfolgen, sich Träume zu verwirklichen und Visionen auch tatsächlich zu leben. Sie gibt uns die Möglichkeit tolle Beziehungen zu führen, tiefgründige Freundschaften zu schließen und mehr Lebensfreude in unser Leben zu lassen. Und sie gibt uns noch so so viel mehr.
Gesundheit ist Reichtum!

Die Geschichte von Milo und die eisige Kälte

Milo von Croton war und ist auch heute noch eine Legende. Der gebürtige Crotoner war ein griechischer Ringkämpfer, einer der berühmtesten Athleten der Antike und sechsfacher Gewinner der olympischen Spiele. Der Legende nach sah Milo eines Tages einen jungen Bullen, welcher erst vor kurzem geboren wurde. Milo zögerte nicht lange, hievte ihn auf die Schulter und lief mit ihm umher. Er stellte fest, dass es für ihn ein so gutes Training war, so dass er sich dafür entschied, jeden Tag mit dem kleinen Bullen herumzulaufen. Mit jedem Tag wuchs der Kleine und wurde irgendwann zum voll ausgewachsenen Bullen. Mit jedem dieser Tage wurde Milo stärker.
Was zeigt uns die Geschichte und was zum Teufel hat diese Geschichte mit Kälte zu tun? Die Geschichte zeigt uns, dass wir stärker werden, wenn wir uns kontinuierlich überlasten, also einem neuen Reiz aussetzen. Wäre der Bulle also nicht gewachsen und damit schwerer geworden, so wäre Milo auch wohl kaum stärker geworden, oder? Genau. Anders herum, hätte sich Milo gleich einen erwachsenen Bullen auf die Schulter gesetzt, so wäre das sicher nicht so gut ausgegangen. Da wäre ein Bandscheibenvorfall noch absolut harmlos gewesen. Das alles gilt aber nicht nur für Stärke, sondern auch für andere Dinge wie beispielsweise deine Schnelligkeit, das Lernen oder eben auch die Kälte.
Kälte. Nehmen wir an du bist ein Warmduscher (war ich übrigens auch mal) oder hast eventuell sogar mordsmäßig Angst vor der Kälte (die hab ich noch immer), möchtest dich aber endlich an die Kälte gewöhnen. Nun ja, dann könnte man sich jetzt einfach 40 kg Eis kaufen, die Badewanne anschmeißen und sich ins Eiswasser setzen. Easy. Im Gegenteil. Auch mit einer entsprechenden kontrollierten und ruhigen Atmung wird dein Körper relativ schnell an seine Grenzen kommen. Du fängst an zu zittern, bibbern und fühlst dich wie ein Eisklotz, mindestens genau so hart wie die Eisklötze die da noch im Wasser schwimmen.
Das wäre so in etwa wie wenn du das erste Mal Kniebeugen machst und gleich 200 kg drauf packst. Geht nicht immer, aber in bestimmt 99% der Fälle in die Hose. At least wäre diese Art nicht unsere Herangehensweise. Viel sinnvoller wäre es doch sich kontinuierlich einem neuen Reiz auszusetzen, so dass man über eine bestimmte Zeit hinweg mit der Herausforderung wächst. So wie Milo eben mit dem Erwachsenwerden des Bullen gewachsen ist. Das heißt sowohl das Mindset als auch der körperliche Teil entwickeln sich gleichzeitig mit der entsprechenden Herausforderung.
Im Bezug auf Kälte wäre es also doch so einfach, insbesondere, wenn man in einem Land wie Deutschland lebt. Wege gibt es natürlich viele, aber man könnte beispielsweise in den warmen Tagen anfangen jeden Morgen früh aufzustehen (immer die selbe Uhrzeit) und eine Runde joggen gehen. Am besten leicht bekleidet. Ein T-Shirt, eine kurze Hose und ein paar Laufsandalen reichen doch schon völlig aus. Das macht man und ohne Ausnahme jeden Morgen. Das funktioniert auch, so lange man das Laufen nicht ausreizt und ein sehr angenehmes Tempo anstrebt, sehr gut.
Mit der Zeit werden die Tage kälter, aber du gehst noch genau in dem alleeselben Outfit raus auf die Straße, in den Wald oder wo auch immer. Mit jedem Tag der etwas kälter wird, wächst du in die Kälte hinein. Mit jedem Tag den es kälter wird, werden sich auch dein Kopf und Körper an diese Bedingungen anpassen. Anstelle also gleich ins Extrem zu gehen, krank oder sonst was zu werden, nutzt du das Prinzip der progressiven Überlastung wie Milo es damals getan hat.
Warum mich das Thema beschäftigt? Wie viele andere hab ich auch ich mich gleich zu Beginn ins Extrem geworfen und bin schlussendlich immer wieder im Warmduscher-Modus gelandet. In der Regel wurde ich krank, da dass Immunsystem nicht Schritt für Schritt, sondern gleich volle Ladung, an die „Belastung“ herangeführt wurde. Seitdem ich das Gesetz der progressiven Überlastung verinnerlicht habe, ergibt das alles so viel mehr Sinn und funktioniert auch bombastisch.
Nichts passiert über Nacht, also gib deinem Geist wie auch deinem Körper die Zeit sich anzupassen. Nimm Schritt für Schritt, statt gleich den großen Sprung. Wenn du stärker werden willst, dann erhöhst du in jedem Training entweder das Gewicht oder die Wiederholungen. Wenn du die Kälte lieben lernen willst, dann mach sie zu deinem Alltag und wachse mit ihr.
Viel Spaß beim frieren, euer KeKo

An den kleinen Schrauben drehen

Abnehmen, Körper formen, die Strandfigur, was auch immer einem täglich zu Ohren kommt, es wird viel zu sehr verkompliziert. Es wird in der Regel so kompliziert kommuniziert, dass man anfängt Kalorien zu zählen, Makronährstoffe abzustimmen und sich der ganze Tag nur noch um das gute Essen dreht. Das sollte so aber nicht sein. Vielmehr sollte Essen dazu fungieren, Leistungsfähig und vital zu sein, unabhängig davon, ob Sport gemacht wird oder nicht. Essen sollte eine Funktion einnehmen, nämlich unseren (hoffentlich wohl gehüteten) Körper mit den entsprechenden Nährstoffen zu versorgen.
Schaff dir ein Überblick
Doch wo fängt man am besten an? Mit einer Diät? Mit hungern? Nein, im Gegenteil. Es ist eigentlich so einfach. Der einfachste Weg ist es zunächst einmal für eine Woche alles aufzuschreiben, was man die Woche über gegessen und getrunken hat. Wirklich alles, ohne Ausnahme! Dazu zählt auch jedes einzelne Stück Schokolade und jeder Tropfen Alkohol. Das ist die Basis, das ist dein IST-Zustand. Nun hast du dein ganzes Ess- und Trinkverhalten übersichtlich auf seiner Seite aufgeschlüsselt. 
Nun ist es dir möglich, dein Verhalten zu analysieren. Das meiste weißt du ja eigentlich bereits, aber wenn du das alles schriftlich festhältst, wird dir vieles noch bewusster. Viele Sachen werden noch offensichtlicher und wie du sehr wahrscheinlich sehen wirst, wiederholen sich immer wieder. Es sind zumeist die kleinen Dinge, die man übersieht.
Weg von der Komplexität hin zur Simplizität
Anstelle also den nächst besten Diätplan zu googeln und eine Liste mit „Darfst du“, „Darfst du nicht“ zu erstellen, kannst du dir diese Komplexität erst einmal sparen. Das kostet viel Zeit, Kraft, Aufwand und am Ende bist du oft in einer noch schlechteren Position als vorher (Jo-Jo-Effekt). Stattdessen legst du den Fokus auf die kleinen Dinge, die du in deiner Wochenübersicht gefunden hast. 
Was aber sind zum Beispiel kleine Dinge? Wenn du jeden Morgen einen Kaffee mit Zucker trinkst und sei es „nur“ ein Teelöffel, dann lass den Zucker weg. Das mag auf den ersten Moment irrelevant für dich wirken, aber rechne es gerne mal hoch. Sagen wir mal 1 Teelöffel ergibt rund ein Zuckerwürfel, dann hast du in der Woche knapp 7 Würfel Zucker. Im Monat 28 und aufs Jahr gesehen 336 Würfel. Ein Würfel hat 12 kcal, das heißt bei 336 Würfeln hast du zusätzliche 4.032 kcal. Eine so kleine Änderung hat eine so unglaublich große Auswirkung.
Ein weiteres Beispiel, Alkohol. Sagen wir, du gehst am Wochenende aus und trinkst gern mal das ein oder andere Bier, den ein oder anderen Sekt oder was auch immer. Es bleibt dabei nicht nur bei einem, sondern es können auch durchaus mal mehr werden. Sagen wir du trinkst jeden Samstag 3 Bier, dann hast du jeden Samstag knapp 400 kcal extra, nur durch dieses Getränk. In einem Monat sind das 1.600 kcal, aufs Jahr gesehen 19.200 kcal. Das ist schon eine unglaubliche heftige Zahl. Ähnliches gilt für Rotwein, Sekt und Co. Von Cocktails wollen wir erst gar nicht reden, denn schon !ein! Caipi hat rund 322 kcal. Jetzt stell dir mal noch einen Cocktail mit Sahne und drumherum vor. 
Die Schrauben stellen
Im Endeffekt kannst du es dir also wirklich wirklich einfach machen. Du musst kein Ernährungsexperte sein, ja du bräuchtest rein theoretisch nicht einmal einen Ernährungsexperten an deiner Seite. Alles was du brauchst ist einen Überblick über dein Ess- und Trinkverhalten und den Willen, an ein paar kleinen Schrauben zu drehen. Das können zwei kleine Schrauben sein, aber auch erstmal nur eine.
 
Hab Spaß an der Veränderung und gib dir vor allem die Zeit, die du brauchst.
Deine GNTC Crew
 

Von Schmerzen, Stärke und Gesundheit

Wieder mal ist ein erfolgreiches Wochenende zu Ende, wieder ein Ultra hinter uns und wieder einmal haben wir viele Lehren mit nach Hause nehmen können. Diesmal geht es um Schmerzen, Stärke und allen voran die Gesundheit. Was aber hat das alles mit einem Ultralauf zu tun? Ganz viel und alles!
Es ist krass, wie unterschiedlich die Welten sind und noch viel krasser, dass sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Vergleicht man hochkarätige Trailrunning-Events mit OCR-Events so klafft da eine extrem große Lücke. Fehleinschätzung, vor allem Überschätzung, kein entsprechendes Training und eine Ladung Wissen das gegen Null geht. Ehrlich, da rennen Leute Ultras, die in ihrem Leben noch keine 20 km am Stück gerannt sind. Da rennen Leute Ultras, die sich mit Schmerzmitteln vollpumpen, weil sie vor Schmerzen einfach nicht mehr laufen könnten. Das ist Ultra-OCR wie wir es zumindest in Deutschland erlebt haben.
Schaut man sich dagegen die Trailrunning-Events auf Ultra-Distanz an, so sieht man Menschen, die wissen, auf was sie sich da einlassen. Da geht keiner an den Start, der sich die 100 km nicht zutraut, da geht keiner an den Start der sich mit irgendwas vollpumpt, nur dass er über die Runden kommt. Zumindest, haben wir keinen solchen Menschen getroffen und ja, wir haben einige getroffen und kennengelernt.
Wir wollen hier aber auch eigentlich keine Debatte entfachen und auch gar nicht zu stark kritisieren *hust*, sondern nur ein paar unheimlich wichtige Themen ansprechen: Schmerzen, Stärke und Gesundheit im Rahmen von Ultra-Läufen, völlig unabhängig davon ob Trail, „stinknormal“ oder OCR.
**Schmerzen: No pain no gain**
Wer kennt diesen Spruch nicht. Schon tausendmal gehört und irgendwann hängt er zum Hals raus. Aber dennoch, die Quintessenz ist und bleibt wahr, ohne Schmerz kein Erfolg. Die Frage ist nur welche Art von Schmerz, welche Intensität und vor allem wie viel darf bzw. sollte ich dulden?
Wer sich wirklich richtig vorbereitet, der hat in der Regel schon ausgesorgt. Dann war das Training per Definition sicher schmerzhaft, indem man immer wieder an seine Grenzen gekommen ist oder indem man sich auch mal die ein oder andere Verletzung zugezogen hat. Man hat sich davon aber nicht unterkriegen lassen und weiter an seinem Ziel festgehalten.
Steht dann der Tag des Ultras an, hat sich richtig vorbereitet und ist fit, so ist da in der Regel nicht viel mit Schmerzen bis hin zu gar nichts. Wer Schmerzen hat, der hat sich entweder nicht richtig vorbereitet, ist während des Rennens blöd aufgekommen oder die Bedingungen haben einem einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Dennoch, für viele Erstlinge sind Schmerzen fester Bestandteil eines Ultras und daher auch ein wirklich wichtiges Thema. Schmerz ist erst einmal relativ, denn dein Kopf macht ihn stärker oder schwächer. Du kannst deinen Schmerz also sehr gut über deinen Kopf steuern und solltest dies auch tun, solange deine Gesundheit dadurch nicht gefährdet wird! Wird der Schmerz allerdings zu stark und du kannst kaum noch laufen, dann kannst du dir sicher sein, dass der Schmerz noch viel mehr kaputt machen wird. Hier gibt es allerdings kein Geheimrezept und jeder muss jeder für sich selbst herausfinden, was die eigene Grenze hergibt. Schmerz der die Gesundheit beeinträchtigt = Abbrechen. Insbesondere für all diejenigen die langfristig einen Sport betreiben möchten.
**Stärke**
Heißt für uns auch unter schmerzlichen Bedingungen, die nicht gesundheitsschädigend sind, und ohne Aufputschmittel weiterzumachen. Ja, weder Schmerzmittel noch sonst irgendwelche Mittel, um eine Leistung abzurufen, zu der der Körper eigentlich nicht mehr in der Lage ist. Am Tag danach und wahrscheinlich auch noch Wochen danach wirst du sonst durch die Hölle gehen und deinen ganzen Trainingsfortschritt in die Tonne klopfen.
Stärke bedeutet, weiterzumachen, auch wenn es ungemütlich wird. Sich dem ungemütlichen zu stellen, auch wenn es alles andere als leicht ist. Wahre Stärke bedeutet, weiterzumachen, wenn du denkst du kannst nicht mehr und vor allem weiterzumachen, wenn es schmerzt.
**Gesundheit als Priorität**
Ja, Nummer 1 Faktor bleibt die Gesundheit. Nichts geht vor, nur die Gesundheit, so einfach ist das. Ganz besonders bei Profisportlern lässt sich das immer wieder sehr gut erkennen. Sie brechen Rennen ab oder treten erst gar nicht an, wenn es die Gesundheit nicht zulässt und das trotz monatelanger harter Vorbereitung, trotz erwartungsvoller Sponsoren und trotz der großen Karriere. Das Risiko im Vergleich zum Benefit ist einfach viel zu groß. Heißt: Würdest du in das Rennen gehen, bei dem du keine 100% Leistung, vielleicht noch nichtmal 60% abrufen kannst, mit der Chance auf einen mehrmonatigen Ausfall? Sehr wahrscheinlich nicht.
Und leider sieht man das auf manchen Veranstaltungen viel zu oft. Menschen die unter erheblichen Schmerzen leiden, Menschen die kaum noch laufen können, Menschen sich diesen Schmerzen durch Schmerzmittel kurzzeitig entwenden, nur um später im Ziel anzukommen und dann wochenlang noch mit Schmerzen vor sich hin zu vegetieren.
SCHLUSSWORT
Für uns ist das kein Weg und vor allem kein Weg der auf langfristigen Erfolg ausgerichtet ist. Für uns gibt es nur einen Weg und der heißt, kontinuierliches sich steigerndes Training, um für derartige Herausforderungen gewachsen zu sein. Nicht dem Ego-Willen, nicht um irgendwem was zu beweisen, sondern weil man Bock drauf hat und sich seiner Sache SICHER ist.
Gesundheit first!

Wenn Kids auf Angriff gehen!

Jaja, die Kids von heute. Unfassbar was einem da so über den Weg läuft, oder soll man sagen stolpert? In den Bahnen vor dem Screen, auf dem Fußgängerweg vor dem Screen, einfach überall wo man hinsieht, vor dem Screen. Realität, zumeist Fehlanzeige. Lieber zocken und YouTube-Videos schauen. Echte Werte, was das?
Gute Frage, oftmals können diese Kids ja gar nichts dafür, sondern haben es nie anders gelernt. Eltern, die aufgrund der Karriere keine Zeit haben, Eltern die sich nicht mit dem Thema Erziehung beschäftigen oder Eltern dies einfach nicht kümmert. Das Smartphone, die PS4, ja die regelt das schon. Das ist grob, ja aber so sieht nun mal die Realität aus und wir sprechen hier zwar nicht von der Allgemeinheit, aber definitiv von einem erheblichen Teil.
Früher, da wo wir noch jung waren, da gab es Nokia, Snake und ne SMS, wenn überhaupt. Da war man draußen, hat Baumhäuser gebaut, ist in stachelige Büsche gerannt und von Leitern gefallen. Überlebt haben wir es trotzdem. Spaß? Ja den hatten wir, aber sowas von. Die Eltern manchmal weniger, aber wir Kids haben schnell gelernt. Wir haben gelernt was es heißt, auch mal auf, entschuldige, die Fresse, zu fliegen. Wir haben gelernt, dass es da draußen so viel mehr zu entdecken gibt.
Klar, auch die Handys sind ein „Nice to have“ und haben für Notfälle absolut ihre Berechtigung. Wenn man weiß, das Kind kann einen jederzeit erreichen, dann ist das als Elternteil einfach Gold wert. Aber, dann das teure, dicke Ding für die fünfjährige, die dann den ganzen Tag damit verbringt, YouTube-Videos zu schauen, muss das? Aus unserer Sicht nicht und aus unserer Sicht gibt es irgendwo klare Grenzen.
Die Kids lernen im hier und jetzt, in der Realität und meistens ist das der Spielplatz und die Straße. Da verletzt man sich, da haut es einen hin und da lernt man eben, mit solchen Situationen umzugehen. Da lernt man, was leben heißt. Das ist nicht nur für die Zeit als Jugendlicher, sondern auch als Erwachsener fördernd, denn im späteren Leben wird man hin und wieder mit ungemütlichen Situationen konfrontiert. Nein, man wird auf jeden Fall damit konfrontiert.
Umso früher die Kids also solche Erfahrungen erleben, umso leichter werden sie es im späteren Leben haben und umso wichtiger ist es für den Elternteil, zu solchen Erfahrungen beizutragen. Damit meinen wir, die Möglichkeit einzuräumen, nach draußen zu gehen, aber auch vor allem eine entsprechende Grenze zu setzen, was die Smartphone- und Konsolennutzung angeht.
Wir von Generation Athletic haben nun seit 4 Monaten das GNTC Kids Training im Programm und erleben hautnah, wie sich die Entwicklung der Kids durch ein entsprechendes Outdoor-Training verändert. Die Kids treffen dabei nicht nur auf Gleichgesinnte und etablieren neue Freundschaften, sondern betätigen sich körperlich, gehen an ihre ganz individuellen Grenzen und verletzen sich auch mal. Ja, in der Natur kann man sich verletzen.
Während bei einigen am Anfang bei dem kleinsten Kratzer die Tränen aus den Augen gewichen sind, lachen sie heute schon fast darüber. Kleine Wehwehchen sind Teil des Lebens und diese Lektion haben sie bereits gelernt. Außerdem lernen sie, was es heißt im Team zu arbeiten und eben, dass es nicht immer darum geht der Erste, der Beste zu sein. Manchmal hilft man sich auch einfach nur gegenseitig, braucht dafür halt ein wenig länger und verzichtet auf den eigenen Erfolg.
Wir, die Coaches, sind einfach unheimlich stolz auf diese Kids und alles was sie bisher geleistet haben. Außerdem sind wir der Meinung, dass wirklich jedes Kind Großartiges leisten kann und oft mangelt es nur an der entsprechenden Zündung. Und dann? Ja dann sind die Kids auf gar keinen Fall mehr zu stoppen und gehen auf Angriff! Ein positiver Angriff!
Also nehmt eure Kids mit raus und lasst sie toben.
Shout out an die GNTC Kids!

GNTC Kids Mudiator

GNTC Kids beim Mudiator Oberhausen-Rheinhausen 2019

Ernährung mal easy

Vielleicht gehörst du ja auch dazu und hast dich bereits durch unzählige Diäten durchgearbeitet, nur um am Ende festzustellen, dass der ganze Mist doch nichts taugt und meist sogar auch noch nach hinten losgeht. Vielleicht gehörst du auch zu denen, die sich gerade erst mit dem Thema beschäftigen, sei es um dein Gewicht zu reduzieren oder einfach für ein generell besseres Wohlbefinden zu sorgen. 
Aber hey, gleich vorab, vergiss Weight Watchers, Paleo und Konsorten. Steck dich in keine Schublade und lass dir nicht erzählen, was das einzige Richtige ist. Es gibt weder Wunderformel, noch die perfekte Gleichung. Und bitte bitte, fang gar nicht erst an dich nur von Shakes zu ernähren! 
Es gibt nur Achtsamkeit, deine innere Stimme und ein paar grundsätzlich einfache Regeln, die du beachten solltest. Im Endeffekt ist es kein Hexenwerk sich gesund zu ernähren, ohne dabei auch nur auf irgendetwas verzichten zu müssen. 
Ein paar Grundregeln: 

  1. Gemüse, Gemüse und noch einmal Gemüse

Dein Teller sollte vor Gemüse förmlich aus allen Nähten platzen. Das Gemüse sollte dabei vorwiegend aus eigenem Anbau oder vom regionalen Bauern direkt in die Ecke kommen. Damit ernährst du dich auch automatisch saisonal und damit von dem was gerade in der entsprechenden Jahreszeit geerntet werden kann. 

  1. Überfress dich nicht 

Wenn dein Magen schreit: „Hey, ich hab genug!“, dann nimm ihn doch bitte ernst und geb ihm Zeit, das ganze Zeuchs zu verdauen anstatt noch mehr davon reinzustopfen. Du fährst ja auch nicht freiwillig in einen Stau auf der A8 oder tust du das?

  1. Die Makros

Ja die guten alten Makros. Mal sind es die Kohlenhydrate die böse sind, dann sind es die Fette und nun ja, wann kommt das Eiweiß? Grundsätzlich hast du überhaupt keine Probleme mit der richtigen Verteilung, wenn du dich abwechslungsreich und ausgewogen ernährst. Du brauchst auch absolut keine Tonnen Fleisch verzehren, in der Angst die hart erarbeiteten Muskeln wieder zu verlieren. 

  1. Raffiniert 

Ja raffiniert, raffiniert. Die Industrie und ihre Tricks. Am besten schaust du, dass du einen einigermaßen großen Bogen um verarbeitete Lebensmittel machst. Die Dinger machen nur alles was sie nicht sollen, süchtig, fett und unglücklich. 

  1. Kaloriendefizit

Ja, es kann so einfach sein. Wenn du abnehmen möchtest, esse weniger Kalorien als du verbrauchst. Wenn du zunehmen möchtest, esse mehr Kalorien als du verbrauchst. 
Ja und was haben wir vergessen? 
Na klar, esse einfach bewusst und nicht abgelenkt, esse einfach mit mehr Aufmerksamkeit und der Erfolg wird sich über die Zeit hinweg ganz von selbst einstellen. Gesundes Essen ist ein Lifestyle, der keine Cheat-Days braucht, denn wenn du Bock auf was „Eskalierendes“ hast, dann gönn dir einfach und das ganz ohne schlechtes Gewissen. 
Und jetzt schmeiß einfach mal die ganzen Diätbücher, Ratgeber und Apps aus dem Fenster und lebe! Lebe das gute Essen und genieß es! 

Fortschritt auf dem GNTC HQ-Gelände "Hell´s Kitchen"

Es ist einfach unfassbar, welche Möglichkeiten das Leben bietet, wenn man aufmerksam und mit Zielen durchs Leben geht. Vor etwas mehr als einem Jahr hat unser erstes offizielles Outdoor-Workout mit zwei wundervollen Menschen stattgefunden. Inzwischen besteht unsere Crew aus einem ganzen Haufen wundervoller Menschen und wir sind bereits dabei ein 16 ha großes Grundstück in Deutschlands Outdoor-Sport-Mekka zu verwandeln. #crazylife
Unsere Vision geht aber noch viel weiter, wir möchten mit jeder Ader und jeder Sehne unsere Outdoor-Philosophie verkörpern. Wir möchten nicht Outdoor anbieten, sondern Outdoor sein. Das neue HQ-Gelände ist dafür die ultimative Gelegenheit. Neben spannenden, ausgefallenen und beinharten Trainingseinheiten, wird hier vor allen Dingen das Wort „Community“ ganz groß geschrieben. Es ist ein Ort der Heimat, hier wird gechillt, hier wird gelacht und manchmal auch geweint. Eben alles, was eine Gemeinschaft verbindet und zusammenschweißt.
Es ist ein Ort an dem man auch einfach mal die Seele baumeln lassen kann. Hier gibt es keine Ablenkung, nur Natur und coole Leute pur. Wenn man hier einmal den halben Sonntag in der Sonne verbracht hat, fühlt man sich Montags als komme man gerade aus einem super entspannten Urlaub zurück. #keinwitz
Aber da ist noch viel viel mehr. Wir nutzen das Gelände auch als Möglichkeit nachhaltig zu leben bzw. nachhaltiges Leben zu kommunizieren. Wir bauen unser eigenes Gemüse und Obst an, nutzen vorwiegend Materialen aus der Natur und möchten in Zukunft die Energie aus Solar und Wind gewinnen. Wir möchten damit ins Bewusstsein rufen, wie wichtig es ist, mit statt gegen die Natur zu arbeiten.
Im großen und ganzen wird das Gelände damit also ein Ort des Lebens sein, ein Ort der Nachhaltigkeit und ein Ort, an dem auch schon die nächste Generation von diesen Werten geprägt wird.
Hier ein paar Eindrücke von dem bisherigen Fortschritt des Geländes. Unglaublich was da in den letzten 5 Monaten alles passiert ist.
Vorher / Nachher:
GNTC HQ-Gelände Gewächshaus
Generation Athletic Gewächshaus
Generation Athletic Gewächshaus
GNTC HQ-Gelände Waldstück
Generation Athletic Waldstück
Hindernis Wand im Wald
Hindernis zum balancieren
Selbstgemachte Boxsäcke aus Reifen

Deinen Traum leben

Wir alle träumen von etwas Großem, sei es das ganz große Geld, die ganz große Karriere, das eigene Unternehmen oder der Traum vom erfolgreichen Leistungssportler, Schauspieler oder Musiker. In unserer Vorstellung malen wir uns aus, wie unglaublich schön und erfüllend es ist, diese eine große Sache erreicht zu haben. Doch hinter all dem steckt meist viel mehr Arbeit, als man sich jemals zu erdenken träumt. Große Träume werden nur zur Realität, wenn du bereit bist alles für deinen Traum zu tun.

Ran an die Insekten

Die einen lieben die knackigen kleinen Dinger, den anderen wird schon beim Anblick ganz anders. Ja, Insekten als Nahrungsmittel sind auch inzwischen in der westlichen Welt keine Neuheit mehr. Als Alternative zu Fleisch und insbesondere für Sportler, als gesunder Snack für Zwischendurch, versuchen Anbieter die Insekten schmackhaft zu machen. Doch was taugen die Dinger überhaupt?
Mal vorab. Insekten essen ist ja generell überhaupt nix neues. In Asien isst man die Dinger schon, nah, eigentlich schon immer. Wenn du dort über einen Straßenmarkt stolzierst, dann wirst du kaum an Insektenfutter vorbeikommen, nicht mal wenn du versuchst es gekonnt auszublenden. Was also für die Asiaten absoluter Standard ist, ist für uns nahezu unvorstellbar. Ich? Insekten essen? Bist du noch ganz sauber?
Spaß beiseite. Tatsächlich entwickelt sich da langsam eine kleine Vorliebe für Insekten und das auch unter den Westlern. Allen voran als Alternative zu herkömmlichen Fleischprodukten und damit sozusagen als Wunderwaffe gegen Treibhausgase, Bodenverschmutzung, Wasserverbrauch, Landnutzung, Lebensmittelknappheit und all den anderen Dingen, mit dem die Massenproduktion von Fleisch einhergeht.
Doch warum der Hype um die Insekten aus ernährungstechnischer Sicht? Insekten haben einen hohen Eiweißgehalt bei nahezu Null Kohlenhydraten. Neben einem geringen Fett- und Cholesterin-Gehalt besitzen sie zudem einen hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Getrocknete Wanderheuschrecken enthalten beispielsweise genauso viel Eiweiß wie Hühnerfleisch. Und die hochwertige Aminosäuren-Zusammensetzung des Insekten-Eiweißes ist zum Beispiel für Sportler, als Ergänzung der Ernährung oder als Alternative zu Fleisch besonders interessant.
Also wieso nicht einfach zu einem Insekten Proteinriegel, Insekten-Burger oder gleich zu Heuschrecken am Spieß greifen? Na, da wäre erst noch unsere Ekel-Hürde, die da zu meistern wäre. Ist ja auch verständlich, in einer Gesellschaft die so sehr auf Sauberkeit und Hygiene achtet und in der Insekten eigentlich mit den Füßen getreten werden, fängt man nicht einfach mal so auf die schnelle mit einer Vorliebe für Insekten an. Schon gar nicht auf dem Teller.
Dennoch sind Insekten eine durchaus interessante Alternative zu den anderen uns bekannten Proteinquellen und damit allen voran Fleisch. Selbstverständlich nur unter der Bedingung der richtigen Zubereitung. Aus eigener Erfahrung sind Insekten oft in ordentlich Fett getränkt und mit reichlich Salz versehen, was sie nicht unbedingt zu einer „gesunden“ Alternative macht, sondern eher der Konstellation einer Chipsfrisch-Packung nahe kommt.
Am Ende des Tages ist es damit natürlich jedem selbst überlassen, wie viel jemand dem Insektenessen abgewinnen kann. Sicher ist: Es wird noch einiges kommen und noch einige interessante Produkte zum Thema Insekten geben. Wir sind jedenfalls gespannt über die Entwicklung.