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Wie Fighter von Crossfit profitieren

Cindy, Angie, Barbara und Helen. Nein wir wollen hier nicht auf die Namensgebung von Frauen hinaus, hinter all diesen Namen verbirgt sich nämlich weitaus mehr. Die „Girls“ stehen für unterschiedliche Crossfit-Workouts, die alles andere als lässig daherkommen. Atemnot und Muskelkater sind praktisch vorprogrammiert, Pausen sucht man vergeblich.

Derzeit ist Crossfit in aller Munde und erfährt einen enormen Hype, aber was ist das eigentlich? Entwickelt wurde die Trainingsmethode bereits im Jahr 1980 vom ehemaligen Kunstturner Greg Glassman und beruht auf einem hocheffizienten Mix aus gymnastischen Elementen, Freihantel- und Intervalltraining. Damit deckt Crossfit sowohl die Aspekte des Kraft- als auch Konditionstrainings in Form von hochintensiven Ganzkörper-Workouts vollständig ab.

Spitzenathleten, Profikampfsportler, militärische Spezialeinheiten und Polizeiakademien haben Crossfit bereits für sich entdeckt und als festen Bestandteil in ihre Trainingsroutinen integriert. Die Zahl von 3400 Trainingszentren weltweit spricht dabei Bände und unterstreicht das Potential des Sports. Wer schon einmal die Crossfit Games gesehen hat, der weiß auch wie Beinhart dieser Sport wirklich ist.

Aber warum profitieren gerade Fighter vom Crossfit? Beweglichkeit, Schnelligkeit und explosive Kraftentfaltung zählen zu dem essentiellen Repertoire eines jeden Kämpfers. Mit dem Integrieren von Crossfit in die Trainingsroutine kann man all diese Aspekte auf ein völlig neues Level anheben. Ähnlich wie ein Kampf sind auch die Crossfit-Workouts lediglich zwischen 10-20 Minuten lang, kommen aber auch mit einer maximalen Belastung einher. Der Clou, die meisten Workouts kommen völlig ohne Pausen aus. Damit drückt sich neben dem psychischen auch der mentale Aspekt in den Vordergrund, denn man muss sich im wahrsten Sinne des Wortes ordentlich „durchbeißen“ und das sollte jedem Fighter bekannt vorkommen. Die Sinne für den Kampf wären damit jedenfalls schon einmal geschärft.

Wie ist ein solches Training in der Regel aufgebaut?

Vor den Workouts und zum Aufwärmen finden in der Regel Bewegungsübungen statt, um die einzelnen Muskeln zu mobilisieren und eventuelle Verletzungen durch das hochintensive Training vorzubeugen. Anschließend werden beim Fertigkeitstraining neue Übungen einstudiert bevor es dann zum Schluss an das eigentliche Crossfit-Workout geht. Auch die Bewegungsübungen haben einen hohen Stellenwert für Fighter, denn die Mobilisation der Hüfte, Schultern und Co. sorgen für die volle Ausfaltung der Schnelligkeit und des eigenen Kräftepotentials.

Das Schöne, man kann bereits vorhandene Workouts nutzen und sie individuell anpassen, sie an die eigenen individuellen Stärken und Schwächen anpassen (insbesondere die eigenen Schwächen). Damit ergibt sich eine schier endlose Vielzahl von Möglichkeiten, die die reguläre Trainingsroutine durchaus abwechslungsreicher gestalten lässt. Kraft- und Konditionssteigerung inbegriffen. Aus einer eventuell starren Trainingsroutine wird somit ein umfangreiches Programm, welches keinerlei Langeweile aufkommen lässt. Ob Crossfit dabei in die eigentlichen Trainingsblöcke oder gar als seperater Block integriert wird ist dabei jedem selbst überlassen. Klar ist jedoch, es wird sichtbare Ergebnisse geben.

Am besten ihr probiert es doch gleich mal selbst. Ich darf euch vorstellen, Helen:

  • 400 m rennen
  • 21 Kettleball Swings (24kg bzw. angepasst)
  • 12 Pull-ups

Das Ganze drei Runden auf Zeit, also Vollgas!

So würde das Ganze dann in Action aussehen: https://www.youtube.com/watch?v=-Y4_0QtOTv4. Wenn ihr danach nicht platt seid, dann habt ihr definitiv nicht genug Gas gegeben!

Viel Spaß beim probieren!

Eure GNTC Crew

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